Die Lichtgestaltung bezeichnet beim Film und Fernsehen die künstlerische Ausleuchtung. Bei Filmaufnahmen in ungünstigen Lichtverhältnissen werden in der Regel künstliche Leuchtmittel verwendet. Eine ausgewogene Beleuchtung ist Bedingung für ein ansprechendes und technisch einwandfreies Bild. Die Lichtgestaltung ist außerdem ein wichtiges dramaturgisches Stilmittel, es beeinflusst erheblich die Rezeption des Zuschauers. Standardbeleuchtung Siehe hierzu den Artikel Lichtführung,
Der Kameramann oder die Kamerafrau ist verantwortlich für die Kameraführung oder Bildgestaltung bei der Produktion von Filmen, beispielsweise bei Spiel- und Dokumentarfilmen, Fernsehspielen/-serien/-sendungen, Live-Aufzeichnungen oder der elektronischen Berichterstattung. Der deutsche Begriff Kameramann oder Kamerafrau umfasst unterschiedliche Berufe, die sich wie folgt abgrenzen lassen: Tätigkeit bei “Laufbildern” (i.S.d.UrhR) wie z.B. Sport- und Liveübertragungen, Shows aktuelle Berichterstattung
Die Videoauflösung umfasst die gleichen Parameter wie die Bildauflösung (Zeilen und Spalten oder Pixelzahl, Seitenverhältnis) und erweitert diese um den temporalen Aspekt der Bildwiederholrate. Die Bildfrequenz wird in Hertz angegeben. Bei ihr muss zwischen der Wiederholung von Teil- (fields) und Vollbildern (frames, progressive (scan)) unterschieden werden. Ersteres geschieht meistens mit Halbbildern im Zeilensprungverfahren (interlaced). Eine
Die Bildauflösung ist ein umgangssprachliches Maß für die Bildgröße einer Rastergrafik. Sie wird durch die Gesamtzahl der Bildpunkte oder durch die Anzahl der Spalten (Breite) und Zeilen (Höhe) einer Rastergrafik angegeben. Einordnung Der Begriff Auflösung wird in der Praxis mehrdeutig und in vielen Bereichen verwendet, wodurch es zu Missverständnissen kommen kann. Auflösung im physikalischen Sinn
Als Videoformate werden verschiedene Aufzeichnungsverfahren für elektronische Aufnahmen von bewegten Bildern bezeichnet. Im Gegensatz hierzu stehen die Filmformate, die auf fotografischer Technik basieren. Videoformate können grob eingeteilt werden in analoge oder digitale Videobandformate (MAZ-Formate) und digitale dateibasierte Formate. Gelegentlich werden auch Fernsehformate (HDTV, NTSC, PAL, SECAM, DVB, ATSC, ISDB) unter Videoformaten subsumiert. Allgemein Bei der
Die Videotechnik (lat. video = ich sehe, von videre sehen) umfasst die elektronischen Verfahren zur Aufnahme, Übertragung, Bearbeitung und Wiedergabe von bewegten Bildern sowie ggf. des Begleittons (siehe: Audio) und in der digitalen Fotografie auch von statischen Bildern. Dazu gehören ferner die eingesetzten Geräte, wie Videokamera, Videorekorder und Bildschirm. Aber auch die rein digitale Verarbeitung
Als Filmkamera bezeichnet man eine fotografische Apparatur, vor allem in der Kinematografie, die in rascher Folge beliebig viele fotografische Bilder auf einen perforierten fotografischen Film belichtet. Im Gegensatz zur einer Stehbildkamera, (siehe Fotoapparat), die der Aufnahme einzelner Bilder dient, oder zur Digitalen Kino-Kamera, die auf elektronische Speicher aufzeichnet, nimmt die Laufbildkamera (Filmkamera) mittels eines Filmantriebes
Als Abblenden bezeichnet man das Begrenzen der Ausdehnung von Lichtstrahlen durch eine Blende. Fotografie In der Fotografie erzielt man das Abblenden durch schrittweises oder stufenloses Schließen der Blendenöffnung. Dadurch gelangt weniger Licht auf den Film, was bei unveränderter Beleuchtung durch eine längere Belichtungszeit kompensiert werden muss. Durch das Abblenden erhöht sich der Bereich der Schärfentiefe.
Die 30-Grad-Regel besagt, dass eine Einstellung in einem Film aus einem Winkel (bezogen auf die Achse Kamera-Bildinhalt) aufgenommen sein sollte, der mindestens um 30 Grad von der vorhergehenden Einstellung abweicht, um einen flüssigen, nicht als sprunghaft empfundenen Schnitt zu gewährleisten. Dabei muss die Einstellung so gewählt werden, dass sie der 180-Grad-Regel nicht widerspricht, da sonst
Perspektive (von lateinisch perspicere = hindurchsehen, hindurchblicken) fasst die Möglichkeiten zusammen, dreidimensionale Objekte auf einer zweidimensionalen Fläche so abzubilden, dass dennoch ein räumlicher Eindruck entsteht. Arten von Perspektiven Geometrische Projektionsverfahren. Zentralprojektion: Sehstrahlen gehen von einem Augpunkt aus, raumparallele Kanten scheinen in der Projektion in einen Punkt zu flüchten. Zentralperspektive: Zentralprojektion, eine Raumfläche liegt parallel zur
Die Unterscheidbarkeit von Details in einem Bild wird Schärfe genannt. Schärfe ist bei der technischen Umsetzung der Fotografie immer das wichtigste Ziel. Ist Schärfe physikalisch vorhanden, spricht man von Schärfe. Ist Schärfe nur dem Anschein nach vorhanden, spricht man von Schärfeeindruck. In der Alltagsfotografie spielt Schärfe nur eine zweitrangige Rolle, dominierend bei der Qualitätsbeurteilung eines
Einstellung (engl. Shot) bezeichnet eine Folge von Einzelbildern, die ohne Unterbrechung mit einer Filmkamera aufgenommen wurden. Aus den verschiedenen Einstellungen wird später der gesamte Film geschnitten. Dabei können Einstellungen auch geteilt werden, um z. B. ein Gespräch abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven darzustellen. Eine Faustregel aus dem klassischen Filmschnitt besagt, dass eine Einstellung mindestens drei Sekunden dauern
Die Überblendung ist ein Begriff aus der Film- und Videotechnik und bezeichnet den kontinuierlichen Übergang von einer Kameraeinstellung oder Szene zu einer anderen. Es handelt sich um eine Kombination einer Abblende mit einer Mehrfachbelichtung und einer Aufblende. Überblendung bei der Aufnahme auf Film Wird eine Überblendung mit einer (herkömmlichen, d.h. auf mit fotografischem Film arbeitenden)
Eine Sequenz ist ein Begriff aus der Filmtechnik und beschreibt eine Gruppe aus aufeinanderfolgenden Einstellungen, die grafisch, räumlich, zeitlich, thematisch, szenisch oder unter Aspekten der Personenkonstellation einander zugehörig sind und durch einen in sich abgeschlossenen filmischen Abschnitt eine Phase in der Entwicklung der Erzählung dokumentieren. Sie grenzt sich von benachbarten Sequenzen üblicherweise durch Auf- und







